Line-up für 2020

Beginn ist um , Einlass ab , KEIN EINLASS UNTER 16 JAHREN.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Jochen Wiggenhauser.


Headliner: Bloodbound

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Im Sommer 2004 kamen die beiden Freunde Fredrik Bergh und Tomas Olsson auf die Idee, gemeinsam eine neue Band zu gründen. Sie beschlossen, zu ihren musikalischen Wurzeln zurückzukehren und eine Metal-Band zu gründen, dies war der Beginn von Bloodbound.

Im Jahr 2005 nahmen sie zusammen mit dem Sänger Urban Breed, der zufällig in der gleichen Gegend wie Fredrik und Tomas lebte, das Debütalbum "Nosferatu" auf. Zu dieser Zeit hatten sie noch nicht einmal ein richtiges Line-Up/Bandname.v Nosferatu" wurde Ende 2005 in Asien und Anfang 2006 in Europa veröffentlicht. Nosferatu erhielt begeisterte Kritiken von den Medien und gewann blutgetränkt sofort viele Fans.

Ende des Sommers 2006 verließ Urban Breed die Band, bevor die Band mit der Arbeit an ihrem zweiten Studioalbum "Book of the Dead" beginnen konnte. Nach langem Suchen und Probespielen entschied sich die Band schließlich für den in Deutschland geborenen Michael Bormann (Zeno, Bonfire), der Anfang Januar 2007 zur Band stieß. Book of The Dead wurde im Mai 2007 veröffentlicht und stieg sogar in die offiziellen schwedischen Top 100 Albumcharts ein.

Kurz nach der Veröffentlichung von "Book of the Dead" wurde der Band klar, dass es mit Michaels vollem Terminkalender unmöglich sein würde, alle anstehenden Live-Shows zu spielen. Breed wurde gebeten, einzuspringen und machte am Ende alle Shows für die Tour und kam schließlich zum zweiten Mal mit der Band zusammen. Die Band hatte sich mittlerweile herumgesprochen und das neue Album brachte sie auf die Hammerfall-Tournee auf ihrer "Nights of Glory" Europa-Tour und dem HammerFall Ocean Crusade 2007. Die Band spielte auch auf großen Festivals wie dem Sweden Rock Festival.

Ende 2007 begann die Band mit der Arbeit an ihrem dritten Studioalbum und während der Arbeit an dem neuen Album spielte die Band im Sommer 2008 auf mehreren großen Festivals. "Tabula Rasa" wurde im April 2009 veröffentlicht und es folgte eine große Europatour mit den schwedischen Bandkollegen Sabaton und Hammerfall. Nach der Tour 2009 trennten sich Breed und die Band zum zweiten Mal und waren wieder einmal ohne Sänger unterwegs.

Auf der Suche nach einem neuen Sänger fanden sie schließlich den Mann, der Bloodbound Kontinuität verleiht: Patrik J Selleby, der nicht nur ein großartiger Sänger und Frontmann war, sondern auch ein Freund. Bloodbound traf Selleby zum ersten Mal, als er die Band 2009 für ein Konzert in seiner Heimatstadt Finspång buchte. Die Band fand dann heraus, dass er ein großartiger Sänger war und bat ihn 2010 zum Vorsingen. Als die Band Selleby vorsang, passte alles zusammen. Seine stimmlichen Fähigkeiten und seine Persönlichkeit passten einfach perfekt zu Bloodbound.

Nach ein paar rockigen Jahren mit Sängerwechsel war die Band nun stärker denn je und kehrte mit dem Album "Unholy Cross" (2011) wieder in Form zurück. Das Album war eine Rückkehr zu ihrem alten Sound nach dem progressiver klingenden "Tabula Rasa". "Unholy Cross" wurde von den Fans und den Medien gut aufgenommen und mit der Aufnahme von Selleby war die Band nun bereit, es mit der Welt aufzunehmen. Zu dieser Zeit unterschrieb AFM Records, eines der stärksten Metal-Labels in Europa, die Band und die Zukunft sah für die Band rosig aus.

Immer noch auf einem Hoch, ging Bloodbound im Laufe des Jahres 2012 wieder ins Studio und nahm "In the Name of Metal" auf. Dieses Album war wie eine Feier des klassischen Metals, mit dem die Band aufgewachsen ist. Das Album wurde Ende 2012 veröffentlicht und zu dieser Zeit begannen die Dinge für die Band richtig loszugehen. In den Jahren 2012-2014 tourte die Band mehr denn je und ging mit Bands wie Sabaton und U.D.O. auf Tour. Außerdem wurde Bloodbound für große Festivals wie Metalfest, Sweden Rock, Bloodstock und Masters of Rock gebucht.

Im Jahr 2014 begann die Band mit der Arbeit an Material für das sechste Bloodbound-Album "Stormborn". Die Band hatte sich nun in eine Richtung entwickelt, in der das Songwriting in eine bombastischere, orchestrale und symphonische Richtung mit mehr hymnischen Songs ging. Stormborn war ein Erfolg und die Band kletterte weiter auf der Leiter innerhalb der Metal-Gemeinde. In den Jahren 2014-2016 ging die Band mit Bands wie Sabaton und Alestorm auf Tour und trat auf den größten europäischen Festivals auf. Die Show beim Masters of Rock in der Tschechischen Republik 2015, einem der stärksten Märkte für Bloodbound, wurde aufgenommen und Anfang 2016 auf DVD veröffentlicht. Das Live-Dokument hieß "One Night of Blood" und erreichte erfolgreich Platz 2 der offiziellen DVD-Charts in Bloodbounds Heimat Schweden.

Im Frühjahr 2017 veröffentlichte die Band das Nachfolgealbum zum erfolgreichen "Stormborn". Das neue Album hieß "War of Dragons". Auf "War of Dragons" entwickelte die Band den auf Stormborn entstandenen Sound weiter und brachte ihn mit schnelleren Power Metal Tracks auf ein neues Level. War of Dragons" machte die Band noch populärer und das Album erreichte die offiziellen Albumcharts in Deutschland, der Schweiz und Schweden. Da das Album ein solcher Erfolg war, gingen sie Bloodbound im Frühjahr 2017 auf ihre erste reine Headliner-Europa-Tournee. Die Tournee war ein großer Erfolg und die Band bewies, dass sie ein Headliner-Act ist, mit tollen Ticketverkäufen und ausverkauften Shows. Die Band hatte zu diesem Zeitpunkt in ihrer Karriere in über 25 Ländern gespielt, darunter Europa und Nordamerika.

Ende 2018 ging Bloodbound wieder einmal ins Studio, um das kommende 8. Bloodbound Studioalbum aufzunehmen. Sie haben sich erneut mit dem bekannten Engineer Jonas Kjellgren zusammengetan, der für den Mix der letzten vier Bloodbound Alben verantwortlich ist. Das 8. Bloodbound-Album heißt "Rise of the Dragon Empire" und ist musikalisch eine Fortsetzung der letzten beiden Alben, aber diesmal ist ein deutlicherer nordischer Folk-Einfluss mit dem typischen Markenzeichen von Bloodbound verbunden. "Rise of the Dragon Empire" wurde am 22. März 2019 veröffentlicht und das Album schlug sich sehr gut in den offiziellen Albumcharts in Deutschland auf Platz 35, in der Schweiz auf Platz 78 und in ihrem Heimatland Schweden auf Platz 10 ein.

Im Frühjahr 2019 ging Bloodbound auf eine europäische Headliner-Tournee zur Unterstützung des Albums. Die Tour hieß "Tour of the Dragon Empire" und wurde zur erfolgreichsten Tour in der Geschichte der Band. Die "Tour of the Dragon Empire" wird 2019/2020 fortgesetzt...

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Tenside

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Metal lebt, verdammt noch mal. Ein Urschrei, erstmals ausgestoßen vor 50 Jahren und wie jedes andere Lebewesen auf diesem Planeten der steten Evolution unterworfen. Warum zum Geier spielt dann plötzlich jeder nur noch das, was irgendwer irgendwann mal vorgemacht hat? Auch die Modern-Metal-Institution Tenside erdreistet sich nicht, Antworten auf diese Fragen zu haben. Die Band weigert sich auf ihrem siebten Album "Glamour & Gloom" aber immerhin standhaft, Schema-F zum Bandmantra zu erklären.

Tenside spielen schon seit einigen Jahren so erfrischend, kompromisslos und trendbefreit, dass es eine Freude ist, ihnen zuzuhören. Jetzt haben sie noch mal eine Schippe draufgepackt. An Skills, aber auch an Eigenständigkeit. "Wir wollen kein Metalcore sein", lautet dann auch die klare Ansage von Frontmann und Sänger Daniel Kuhlemann. "Uns ist es wichtiger, unseren eigenen Sound zu etablieren und zu verbessern." Tatsache: "Glamour & Gloom" ist modern und hart, hat dennoch nicht viel mit typischem Metalcore zu tun –und schon gar nichts mit dem verzweifelten Versuch, altmodischen Angewohnheiten freshe Klamotten anzuziehen. Tenside verpassen dem Heavy Metal ein Upgrade, ein bionisches Facelifting, kurz: einen ordentlichen Tritt in den Hintern, der die harte Musik direkt hinein ins 21. Jahrhundert katapultiert. Die Schule aller harten Dinge haben Tenside natürlich ebenso durchlaufen wie jede andere Band, die im Zeichen von Riffs, Rumms und Rabatz unterwegs ist. Und mittlerweile mit den meisten von ihnen die Bühne geteilt –unter anderem Bad Wolves, Trivium, zuletzt Killswitch Engage.

Deutlich mehr noch als der Vorgänger steht "Glamour & Gloom" nämlich für eine dezidiert eigene Note, die man ab sofort einfach als Tenside abspeichern wird. Hunderte Live-Shows zwischen verschwitzten kleinen Clubs und den größten Metal-Festivals Europas und Asiens haben natürlich auch ihren Anteil daran. Mit dem bislang stärksten Line-Up der 15-jährigen Geschichte wurde der massiv drückende Live-Sound der Band erstmals deckungsgleich im Studio eingefangen – Ein Mitverdienst auch von Produzent Christoph von Freydorf (Emil Bulls). "Losgelegt mit den neuen Songs haben wir im Oktober 2018, im Januar 2019 zogen wir uns mit Christoph wochenlang in ein abgelegenes Haus bei Saarbrücken zurück, um ohne jede Ablenkung die Vorproduktion anzugehen. Ohne Internet, ohne Kontakt zur Außenwelt." Danach war die Arbeit natürlich noch nicht getan: Im bandeigenen Studio arbeitete man weiter wie besessen an den Stücken. Solange eben, bis alle vollauf zufrieden waren.Wie eingespielt das Team Tenside mittlerweile ist, erzählt jeder einzelne Song des Albums. Geprägt von jenen Zeiten "zwischen Glanz und Elend", in denen wir leben, erforschen Tenside zwar auch die dunklen Abgründe des Lebens; sie sehen es aber nicht ein, kampflos aufzugeben. Das bittere "Cannibals" hält uns allen mit bleiernen Riffs unsere Gleichgültigkeit wie einen Spiegel vor, "The Last Anthem" ist ein furioser, wild entschlossener Einmarschsong, "As Above So Below" knallt uns als Hymne der Rebellion ordentlich Blei vor den Bug, im triumphalen Ohrwurm "Along With The Gods" lassen Tenside die Liebe doch tatsächlich über den Hass siegen. "All Black Everything" schließlich ist das mit Abstand düsterste und heftigste Stück Musik, das die Band je geschrieben hat. "Mir wurde das Tagebuch einer mir nahestehenden Person vermacht, die Selbstmord begangen hatte. Dieser Song verarbeitet die dort niedergeschriebenen Gedanken – keine positive Message, kein Ausweg, nur Dunkelheit." Ein heftiger Brocken. Aber auch ein verdammt packender Song. "Darkness shall grow upon the saints and all the blessed", heißt es darin wenig hoffnungsfroh. Doch genau darum geht es ja auf "Glamour & Gloom". Wir sind nicht ewig hier. Kriegen wir also verdammt noch mal den Arsch hoch und machen was draus!

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Godslave

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Geben Godslave jetzt schon die Review-Benotung ihrer neuen Scheibe vor? Die trauen sich ja was... Beschweren würden sich die Saarländer sicher nicht über ein Review mit der vollen Punktzahl, "10/10" zielt aber auf etwas anderes hin: 10/10 ist sowohl Resümee als auch ein klares Versprechen für die Zukunft!

2018 haben Godslave ihren 10-jährigen Geburtstag gefeiert. Nach 10 Jahren Bandgeschichte mit einigen Besetzungswechseln, tiefen Tiefs, hohen Hochs, aber vor allem großartigen Erfahrungen und Momenten im Rahmen von unzähligen Shows in Deutschland, Benelux und UK haben die fünf sich die Frage gestellt: Wie können wir die vergangenen 10 Jahre am besten beschreiben? Der eiserne Wille und die positive Einstellung, sein Schicksal selbst in die Hand zu nehmen, sich den Arsch abzuarbeiten und alles zu tun, was auch immer möglich ist – eben immer 10 von 10 geben! 10 von 10 in aller Konsequenz, auch wenn das bedeutet, nicht jedem zu gefallen. Das ziehen die fünf seit 10 Jahren durch und es gibt keinen Grund, damit aufzuhören. Und deshalb wird mit "10/10 – Rarities Recovered" gleichzeitig gefeiert und ein deutliches Zeichen für die nächsten 10 Jahre gesetzt! Endlich sind die ultra-raren Tracks, die ausschließlich auf den streng limitierten "Thrashed – Split EPs" (nur 222 Stück pro EP) mit befreundeten Bands über die Jahre veröffentlicht wurden, zusammen mit 3 exklusiven Live-Tracks aus dem Geburtstagsjahr 2018 und dem brandneuen Titelsong auf einem Tonträger zu haben. Und der gibt den Startschuss für die nächsten 10 Jahre – mit einer Explosion, wie man es von Godslave kennt und auch in Zukunft erwarten darf!

10 Jahre – 10 Songs – und das Versprechen, auch in Zukunft immer 10 / 10 zu geben, komme was wolle! Godslave sind bereit für die Zukunft, und ihr?

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