Line-up für 2019

Beginn ist um 20:30 Uhr, Einlass ab 19:30 Uhr, KEIN EINLASS UNTER 16 JAHREN.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Jochen Wiggenhauser.


Headliner: Kissin Dynamite

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Hand aufs Herz: was lösen die Stichworte "Rock n Roll" und "Rockmusiker" im Normalfall an Assoziation aus? Sicher erscheint den meisten von uns dabei erst einmal das Bild des leicht verlebten Mittfünfzigers, der übersät mit Tattoos irgendwo mitten in Los Angeles wohnt und für den das Musikbusiness bedeutet, dass er sich um Mädchen und Alkohol, sein Management dafür um den kompletten Rest kümmert. Ein Bild, das einen entscheidenden Fehler in sich birgt: Der echte Rock n Roll ist kein in den 80ern designtes Klischee, sondern ein zeitloses und vor allen Dingen echtes Lebensgefühl.

Und das beweisen uns ausgerechtet fünf Musiker, die grade einmal halb so alt wie das Klischeebild sind und von Los Angeles etwas mehr als 9.500 Kilometer entfernt wohnen. KISSIN DYNAMITE aus Süddeutschland sind bereits seit elf Jahren im Musikgeschäft und veröffentlichen diesen Sommer ihr neues Studioalbum mit dem Titel "Ecstasy".

Selbiges ist eine pure Hommage an eben jenes Lebensgefühl, das sich Rock n Roll nennt. Pur, unverfälscht und schnörkellos bringt "Ecstasy" das Feeling auf den Punkt, das man nun mal erlebt, wenn man so wie die fünf Schwaben über mehrere Monate hinweg quer durch Europa, Japan und die Ukraine tourt, wenn man dabei mangels Alternative auf Flughäfen und im Backstage von Clubs übernachtet und wenn man fernab jeglichen schillernden LA-Traumkinos mit dem wahren Leben als Rockmusiker konfrontiert ist. "Man muss das Rad nicht neu erfinden und muss auch nicht zwingend Songs mit allen möglichen Messages vollpacken", so Drummer Andreas Schnitzer, der hauptverantwortlich für die Songtexte ist. "Gute Laune, Hooks, die im Ohr bleiben und Songs, die Spaß machen und in denen Herzblut fließt – das ist unser Ding, wegen dem wir die Band gegründet haben." fügt Hannes Braun, der die Musik der Band komponiert, hinzu.

Es mag paradox erscheinen, den fünf Musikern zu attestieren, sie würden mit ihrem neuen Album "back to the roots" gehen, doch im Falle von KISSIN DYNAMITE ist es genau so. Im Laufe ihrer Karriere, die mit einem Major-Deal und einer Europatour mit U.D.O. startete und sie immer wieder um die halbe Welt brachte, haben sie mehr gesehen und erlebt als so mancher Endfünfziger. Ihre Leidenschaft für die Musik hat trotz etlicher Rückschläge nie gelitten, im Gegenteil, sie ist durch unzählige krasse, kuriose, lustige, wahnwitzige und unglaubliche Geschichten weiter gewachsen. Kurzum: Geschichten, die das neue Album "Ecstasy" in ihrer ursprünglichsten Form prägen und die außerdem gerade in einem Buch festgehalten werden, das Andreas Schnitzer schreibt.

Gleichzeitig markiert das Album, das musikalisch an die etwas ungeschliffenen, energiegeladenen Anfangstage der Band anknüpft, eine neue Zäsur. Produziert von Sänger Hannes Braun ist das Album eine Rückkehr zum Platten-Major und wird via Sony Columbia/Metalblade veröffentlicht. Nach vielen eigenen Tourneen geht es für KISSIN DYNAMITE damit im Herbst auch erstmals wieder als Special Guest auf Tour, und zwar für die derzeit sämtliche Erfolgsrekorde brechenden POWERWOLF.

KISSIN DYNAMITE sind eine absolute Ausnahme in Deutschlands Musiklandschaft und ein Stück weit der viel zitierte frische Wind, der dabei oftmals so sehr vermisst wird.

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Kambrium

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Tief in der Vergangenheit zwischen alten Pyramiden und verwucherten Grabstätten versteckt liegen die faszinierenden Mythen um die einst großen Völker unserer Erde verschollen. Nur selten begegnet man ihnen noch in der heutigen Musikszene, doch KAMBRIUM sind seit ihrer Gründung im Jahr 2005 schon immer gegen den Strom geschwommen. Und somit setzen sie diesmal ihre rasante Mischung aus Melodic Death Metal und opulentem Orchesterbombast dafür ein, um ihre Fans in die längst vergangene Welt der Azteken und Maya zu entführen und mit ihrem vierten Studioalbum, das am 9. November erscheint, ein komplexes Konzept voller Magie zu präsentieren und den verwucherten Geschichten der Hochkulturen wieder Leben einzuhauchen.

"Die Thematik zieht sich durch das gesamte Album, allerdings ist es bis auf drei Songs keine zusammenhängende Geschichte sondern eine Sammlung aus verschiedensten Mythen", erklärt die Band. "Wir haben viel Zeit in die Recherche investiert, um die spannendsten und tragischsten Erzählungen zusammenzutragen. Gleichzeitig war es uns aber auch wichtig, den angesprochenen Geist lyrisch als auch musikalisch einzufangen. Ich denke, das ist uns gut gelungen, da der Hörer direkt in den Dschungel gezogen wird. Es gibt viele abwechslungsreiche Szenerien: Ein brennendes Dorf, den Regenwald bei Nacht, die bedrückende Stimmung während einer Opfergabe, das Kämpfen zweier verfeindeter Stämme, und noch viel mehr."

Diese Stimmung fing erneut Felipe Machado ein, der zuvor bereits als Coverkünstler für Blind Guardian, Xandria oder Rhapsody Of Fire gezeichnet hatte und die elf neuen Songs nun in mystisch beklemmendem Gewand darstellt. Zum ersten Mal in ihrer 13-jährigen Bandgeschichte konnten die Helmstedter außerdem mit einem 16-köpfigen Männerchor arbeiten, um den martialischen Geist der altertümlichen Kriegsschauspiele episch zu untermalen. "Wir merkten schnell, dass wir Songs auf dem Album haben die unbedingt einen starken, massiven Chor brauchen, um die eingängigen Refrains noch zu verstärken. Bis dato haben wir so etwas noch nie gemacht und waren selbst sehr gespannt auf das Ergebnis. Unser Chor bestand aus vielen Freunden, die selbst Musiker sind und die Wahl fiel auf Männerstimmen, da das besser zum musikalischen Thema passt, als ein klassischer Chor. Das aggressive Element, sowie das Furcht einflößende Voranpreschen der einzelnen Stämme wirkt durch einen reinen Männerchor um einiges martialischer und intensiver." So schwingt "Dawn Of The Five Suns" von einem Ohrwurm zum nächsten: Beginnend mit dem treibenden "Forest Hunt" über das instrumentale "Nocturnal Woods", das durch die finsteren und doch verzaubernden Ecken des nächtlichen Regenwaldes führt, bis hin zu dem bluttriefenden "Blood Soaked Goddess", das die Band gemeinsam mit Melissa Bonny (Rage Of Light, Evenmore) aufnahm – das Zeitalter der südamerikanischen Hochkulturen ist erneut erwacht.

In dem renommierten Kohlekeller Studio unter Leitung von Kristian Kohlmannslehner nahmen KAMBRIUM ihren bis dato ambitioniertesten Longplayer auf, der weiterhin von aufwendig inszenierten Orchesterpassagen, abwechslungsreichen Growls und Clean Gesang sowie donnernden Drums lebt, diesmal jedoch noch weiter über sich hinauswächst und wie ein Sog hinab in die vergessenen Tiefen des Amazonas führt.

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Ignition

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Maiden is euch zu old-school? Trivium zu hip? Blind guardian zu verkopft? Na dann wird es Zeit bei Ignition reinzuhören!

Die Ruhrpott-Formation um den ehemaligen Blood of God-Fronter Dennis Marschallik zeigt, wo der Power-Metal-Hammer zu hängen hat! Mit Härte, Melodie und kraftvollem Gesang im modernem Soundgewand geht es geradlinig in Richtung Power-Metal-Zukunft. Ignition steht für Fortschritt, nicht für Retro!

Mit der EP "We Are The Force" wird die Marschrichtung für die kommende Langrille "Guided by the Waves" in aller Deutlichkeit aufgezeigt: METAL ohne jegliche Scheuklappen!

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